SEO für Online-Shops: 5 Tipps für mehr Traffic und Umsatz


Bevor wir starten, sollte ein Fakt herausgestellt werden: Eine Garantie für eine Traffic- beziehungsweise Umsatzsteigerung gibt es nicht. Die im folgenden Teil aufgezeigten Methoden sind die, die sich in der Vergangenheit bewährt haben, um bessere Rankings von Websites zu erzielen. Denn welche (Bewertungs-)Algorithmen Google wirklich verwendet, um Webseiten zu bewerten, ist ein streng gehütetes Geheimnis. Schauen wir uns jedoch die bewährten Methoden genauer an. Los geht’s!

Tipp 1: Die Keyword-Recherche

Du willst mehr Umsatz und Traffic generieren? Dann musst du den richtigen Leuten die richtigen Artikel präsentieren. Dafür ist eine durchdachte Keyword-Recherche nötig.

Die Grundlage für ein gutes SEO ist eine auf den User-Intent ausgerichtete Keyword-Recherche. Im ersten Schritt geht es also darum, die Keywords zu finden, die der User in der Googlesuche eingibt, um bestimmte (deine) Produkte oder Dienstleistungen zu finden. Dabei können dir bestimmte Tools wie Semrush oder Xovi helfen. Ebenso kannst du Google Trends zurate ziehen, um zu schauen, wie sich die Trends zu bestimmten Keywords entwickeln.



Wenn du einen Online-Shop besitzt, geht es dir im Kern sicher darum, einen hohen Umsatz zu generieren. Aus diesem Grund ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Großteil deiner Keywords eine transaktionale Komponente beinhaltet.

Verliere dabei aber nicht die Customer Journey aus den Augen. Vor dem Kauf informieren und vergleichen User verschiedene Angebote oder Produkte. Decke diesen Teil der Customer Journey ebenfalls mit Keywords ab. Bedenke ebenso, dass vor einer Kaufentscheidung der User bestimmte Fragestellungen hat, die du ihm bestmöglich beantworten solltest. Identifiziere dafür in Frage kommende W-Fragen-Keywords.

Überlege dir also, ob du einen Blog oder Ratgeber auf deiner Domain integrierst. So deckst du durch deine Blogbeiträge oder die im Ratgeber behandelten Themen generische oder informationale Keywords ab. Möglicherweise stellen für dich auch Landingpages mit FAQ’s eine weitere Option dar, um Traffic zu generieren oder User an dich zu binden. So erweiterst du nicht nur dein Keywordportfolio, sondern gleichzeitig auch deinen Sales Funnel.

Die eingangs aufgezeigten Tools, und noch viele mehr, lassen sich dazu verwenden, Keywords zu recherchieren. Gleichzeitig stellen dir diese Tools Informationen zu den Keywords zur Verfügung, wie beispielsweise das aktuelle Suchvolumen des Keywords im Monat und die Keyword Difficulty, also wie groß der aktuelle Wettbewerb um dieses Keyword ist. An diesem Punkt ist es an dir abzuschätzen, welches der Keywords als Fokuskeyword für die entsprechende URL (Landingpage) in Frage kommt. Im Optimalfall findest du ein passendes Keyword, dass den User Intent perfekt abdeckt, zu deinem Produkt oder deiner Kategorie passt, ein hohes Suchvolumen aufweist und einem niedrigen Wettbewerb unterliegt.

Ist dein Online-Shop noch nicht online und du befindest dich gerade in der Planungsphase, mache dir Gedanken zu deiner Websitearchitektur und erstelle eine Keywordmap, wobei du für jede URL ein passendes Fokuskeyword recherchierst.

Schaue nach links und rechts auf deine Wettbewerber

Hol dir Inspiration bei deinen Wettbewerbern.

In den wenigsten Fällen ist ein Online-Shop so nischig, dass der Markt nicht bereits mit Konkurrenten bestückt ist. Schaue dir die Webseiten deiner Konkurrenten gut an. Ranken diese besser? Was haben sie anders gemacht? Nutze eines der gängigen Tools, um sogenannte Gap Keywords herauszufinden, die du bisher nicht verwendest, deine Konkurrenz jedoch schon. Diese haben oft das Potenzial, mehr Traffic oder Umsatz auf deiner Seite zu generieren.

Longtail Keywords

Longtail kommt aus dem englischen und bedeutet “langer Schwanz”. Bezogen auf das Online Marketing wird von Longtail Keywords gesprochen, wenn Suchbegriffe ziemlich spezifisch sind und sich aus mehreren Keywords zusammensetzen.

Betrachtet man den Markt sehr oberflächlich, könnte man der Annahme nachgehen, dass ein kurzer, generischer Suchbegriff mit einem hohen Suchvolumen auch gleichzeitig viel Traffic verspricht. Das Problem dabei ist jedoch, dass der Markt und Seite eins der SERPs bei Google durch die Suchmaschinenoptimierer extrem hart umkämpft ist. Der Aufwand, der betrieben werden muss, um in diesem Wettbewerb zu bestehen, wäre sowohl monetär als auch zeitlich gesehen beträchtlich. Denn wer hat schon das Budget und die Einsatzzeit, die Amazon aufbringen kann, um sich dem Wettbewerb für ein hart umkämpftes, generisches Keyword zu stellen und versucht auf Platz eins der SERPs zu ranken?

Die Lösung dafür kann ein Longtail Keyword sein. Diese haben zumeist kein sehr hohes Suchvolumen, jedoch ist der Markt für diese Keywords nicht so stark umkämpft. Gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit, eine Conversion aus einem Longtail Keyword zu generieren, ungleich höher, denn der User weiß schon sehr genau, was er will, und sucht aus diesem Grund spezifisch.



Nehmen wir für ein kurzes Beispiel einen Autoreifen-Onlineshop. In diesem Shop ist eine Kategorie angelegt, welche Autoreifen von Michelin für 20 Zoll Felgen beinhaltet. Natürlich könntest du versuchen, diese Kategorie für das Keyword “Autoreifen” ranken zu lassen, welches ein hohes Suchvolumen hat. Wie beschrieben, ist der Markt für dieses Keyword hart umkämpft und es ist schwer auf Seite eins, geschweige denn auf den Positionen 1-3, zu ranken. Aus diesem Grund solltest du nach einem passenden Longtail Keyword suchen. Dies könnte beispielsweise “Michelinreifen 20 Zoll online kaufen” lauten.

Differenziere also zwischen Quantität und Qualität in Bezug auf deine Keywords. Macht es Sinn ein Keyword zu nutzen, welches ein höheres Suchvolumen von 2.000 aufweist, dir aber nur eine Konvertierungsrate zu deinem Zielvorhaben von 1 % liefert oder beispielsweise ein Longtail Keyword, welches “nur” ein Suchvolumen von 500 besitzt, jedoch eine Konvertierungsrate von 10 % aufweist?


Hier noch eine kurze Checkliste für dich, an welchen wichtigen Stellen du dein Fokuskeyword einbauen solltest:

  • in dem Title-Tag
  • in der Meta-Description
  • in der URL
  • in der H1-Überschrift möglichst weit vorne
  • in den ersten 150 Wörtern
  • in den Dateinamen und Alt-Attributen der eingebetteten Bilder

Tipp 2: Der Title-Tag

Hast du das passende Fokuskeyword für deine Landingpage gefunden, baue es in deinen Title-Tag ein.

Der Title-Tag ist ein wichtiger Rankingfaktor, den du schnell und einfach beeinflussen kannst. Entwirfst du diesen nach den Vorgaben, die sich Google wünscht, wird dies mit einem positiven Ranking belohnt. Da Google, wie so häufig, keine genauen Angaben macht, wie ein optimaler Title Tag aussehen soll, bezieht sich die SEO-Gemeinde dabei wieder einmal auf den “Best Practice”-Ansatz. Aus diesem Grund muss dein Fokuskeyword auf jeden Fall mit in den Title-Tag, schließlich wollen Google und der User wissen, worum es auf dieser Landingpage geht. Wenn es möglich ist, bette dein Fokuskeyword direkt am Anfang des Meta-Titles ein.

Achte aber auf die Länge deines Title-Tags. Dieser sollte nicht mehr als 65 Zeichen beinhalten. Google gibt einen Pixelwert von 524 für die Länge vor (Stand 09.07.2020).

Title-Tag und Branding

Gehe strategisch und langfristig denkend vor.

Marketing und Psychologie gehen Hand in Hand, also versuche deine Marke, gepaart mit Vertrauen, zu etablieren. Um dies zu bewerkstelligen, muss deine Marke in deiner Nische immer präsent sein. Also achte darauf, dass neben deinem Fokuskeyword in dem Title-Tag auch der Name deiner Brand auftaucht. Dies kann dann wie in unserem Beispiel folgendermaßen aussehen:



Warum ist das so wichtig? Hier kommen wir zu dem Punkt des Long-Term-Thinking. Gelingt es dir, mit deinem Title-Tag und Brandnamen immer wieder, über einen langen Zeitraum, in den vorderen organischen Suchergebnissen ausgespielt zu werden, wird sich langfristig in der Branche dein Brandname etablieren und das Vertrauen potenzieller Kunden ist noch vor Betreten deiner Website gegeben. Hast du es mit deinem Brandnamen geschafft als Aushängeschild der Branche zu gelten, wird gezielt nach deinem Brandnamen gesucht und nicht mehr nur nach dem entsprechenden Produkt, welches du verkaufst.

In einem Beispiel kurzgefasst: Suchen User nach qualitativ hochwertigem Computerzubehör, wie einer Maus oder Tastatur, geben sie nicht mehr das Keyword “hochwertige Computertastatur” ein, sondern Googeln beispielsweise direkt nach “Logitech Keyboard deinbrandname” und finden die entsprechenden Produkte. So könnte dein bei Google ausgespielter Meta-Title folgendermaßen aussehen:



Tipp 3: Meta-Description

Die Meta-Description wird unter dem Title-Tag in der SERP bei Google ausgespielt. Sie ist kein direkter Rankingfaktor für dich und deinen Shop. Warum die Meta-Description dennoch ein wichtiger Einflussfaktor ist, um mehr Traffic zu generieren und dementsprechend deine Conversions oder deinen Umsatz zu erhöhen, erklären wir dir jetzt.

Früher, als die Meta-Description noch ein direkter Rankingfaktor war, wurde sie häufig als Methode zum Keywordstuffing genutzt. Aufgrund dieses Missbrauchs nahm Google die Meta-Description als direkten Rankingfaktor aus dem Algorithmus. Allerdings hat die Meta-Description einen indirekten Einfluss auf das Ranking deiner Website. Sie sollte den Inhalt deiner Website prägnant zusammenfassen, optisch anschaulich sein, beispielsweise durch den Einsatz von Symbolen und Sonderzeichen, einen Call-to-Action und dein Fokuskeyword beinhalten. Der Inhalt der Meta-Description sollte dabei nicht länger als 160 Buchstaben, genauer gesagt, 990 Pixel sein.

Werden diese Kriterien eingehalten, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass ein User auf deinen Snippet klickt und somit die CTR (Click-Trough-Rate) erhöht. Hast du nichts Falsches in deiner Description angegeben und findet der User das, was ihm versprochen wurde, erhöht sich die Verweildauer und es sinkt möglicherweise die Bounce-Rate auf deiner Website. Dies sind wiederum positive Signale, die an Google gesendet werden und den Rankingfaktor positiv beeinflussen.

Nicht zu vernachlässigen ist neben der positiven Beeinflussung der Rankingsignale, die optisch ansprechende und informative Form der Meta-Description. Erhält der User dort alle Informationen, die er braucht, wird er sich wahrscheinlicher gegen die Meta-Descriptions deiner Konkurrenz entscheiden und schlussendlich auf deiner Landingpage ankommen. Damit bist du schon ein ganzes Stück näher dran, diesen User als Kunden oder Lead zu gewinnen, als deine Konkurrenz.



Um die Attraktivität und Informationen deines Snippets weiter zu verdichten, solltest du dir Gedanken zu dem Einsatz von Rich-Snippets und Mark-Ups auf deiner Website machen. Mark-Ups gehören zu den strukturierten Daten und geben dem User weitere und genauere Informationen zu deinen Produkten, wie beispielsweise bisherige Bewertungen deines Produkts oder der Preis, der direkt in den SERPs angezeigt wird.

Tipp 4: Content-Optimierung

Im SEO gilt immer noch der Grundsatz: Content is King.

Content spielt im SEO und somit auch bei der Generierung von Traffic und, weiter gefasst, von Umsatz eine wichtige Rolle.

Dabei ist Content nicht nur als wichtige SEO Onpage- oder SEO Offpage-Maßnahme zu verstehen. Neben den klassischen SEO-Maßnahmen, wie Backlinkaufbau, das Einbauen von Jumpmarks, Bulletpoints, interne Verlinkungen, Fettungen oder das Arbeiten mit der WDF*IDF-Formel etc., solltest du versuchen, Teaser wie

  • Listicles (“Die Top 5 Tipps für mehr Umsatz”)
  • Cliffhangers (“Das ist der Grund, warum du nicht mehr Umsatz generierst”)
  • Attention Grabbers (“Über dieses Thema streiten sich die SEO-Spezialisten bis heute“)

einzubauen. Gestalte deinen Content mit einem Mehrwert für Kunden und erzeuge Interesse daran, weiterzulesen.

Mache dir Gedanken über die Struktur deines Contents. Keiner liest gerne 10.000 Wörter im Blocksatz, ohne Absätze und ohne Überschriftenstruktur.

Hier eine kleine Hilfestellung für dich zur besseren Strukturierung deiner Überschriften:

  • EINE(!) H1 Überschrift (Fokuskeyword einbinden)
  • mehrere H2 Überschriften (hier gerne Secondary Keywords einbinden)
  • mehrere H3-H6 Überschriften (je nach Umfang des Contents)

Es hat sich in der Vergangenheit herausgestellt, dass User einen Webtext scannen und nicht Wort für Wort lesen. Versuche also durch visuelle Hervorhebungen Informationen auf einen Blick zu liefern. Das Leseverhalten der User hat noch weitere Eigenarten.

Gehe davon aus, dass ein User deinen Content nicht immer bis zum Ende liest. Damit ihm trotzdem alle relevanten Informationen schnell zur Verfügung stehen, versuche nach dem Prinzip der Inverted Pyramid vorzugehen. Anders ausgedrückt: Nenne das wichtigste zuerst!

Neben den allgemein bekannten On- und Offpage-Faktoren spielt die Generierung von positiven User-Signals für Google und somit auch für das Ranking deiner Landingpage eine wichtige Rolle. Um besser auswerten zu können, wo noch Potenzial zur Nachbesserung besteht, solltest du in jedem Fall Google Analytics einbinden.

Dabei sollte dein Fokus auf den Kennzahlen für die Bounce Rate (direkter Rücksprung nach dem Besuch deiner Website zu Google, ohne internen Links gefolgt zu sein), die RTS-Rate (return to SERP), Verweildauer oder auch Scrolltiefe liegen. Hast du beispielsweise eine sehr hohe Bounce Rate, kombiniert mit einer geringen Verweildauer, solltest du auf der entsprechenden Landingpage Änderungen vornehmen, die den User Intent besser treffen. Passe deine Strategie an und lerne, was deine Zielgruppe wirklich will. Sind dir die Keyfacts bekannt, erstelle eine Buyer Persona, auf deren Grundlage du in Zukunft optimieren willst.

Tritt einen Schritt zurück und schaue dir das Gesamtbild an.

Vielleicht hast du noch nicht drüber nachgedacht, aber an verschiedenen Punkten der User(Customer) Journey sind unterschiedliche Content-Typen gefragt. Erstelle dir also einen SEO-Content-Plan, der abdeckt, welcher Content dem User in welchem Journey-Stadium präsentiert wird. So deckst du systematisch und situationsabhängig alle User-Journey-Punkte mit dem dafür optimierten Content ab.

Tipp 5: Interne Verlinkungen und Website-Architektur

Steuere deinen Linkjuice und ziehe deine Top-Produkte, durch die du den meisten Umsatz oder Gewinn generierst, in der Website-Architektur weit nach oben.

Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung nimmt die Website-Architektur eine besondere Rolle ein. Generell gilt, dass deine Website flach aufgebaut werden sollte. Es gibt zwei wichtige Faktoren, warum die Architektur so flach wie möglich gehalten werden sollte.

Stark verschachtelte Websites mit Klicktiefen jenseits der drei Klicks sind nicht optimal für Webcrawler wie den GoogleBot. Es kann unter Umständen vorkommen, dass dem Webcrawler kein ausreichendes Crawlbudget für den kompletten Crawl deiner Website zur Verfügung steht. Ebenso kann dadurch der Fall eintreten, dass die zu weit unten in der Architektur verankerten URL’s schlichtweg nicht vom Crawler gefunden werden und die Indexierung abgebrochen wird. Somit ist deine nicht indexierte Landingpage auch nicht bei Google oder einer anderen Suchmaschine aufzufinden. Checke den Indexierungsstatus deiner Website in der GSC.

Eine flache Hierarchie deiner Website begünstigt also ihr schnelles Crawlen und Indexieren.

Abgesehen von dem Vorteil der besseren Crawlability hat die hierarchische Ordnung der Landingpages mit dem Stellenwert dieser zu tun. Je näher eine Landingpage, architektonisch gesehen, an der Homepage liegt, desto wichtiger scheint diese zu sein.

Neben diesem doch eher technischen Punkt spielt die Usability eine entscheidende Rolle. Wie schon unter Tipp 4 angesprochen, nehmen die User-Signals und die User Experience (UX) eine wichtige Rolle bei der Rankingbewertung von Websites ein. Ist deine Menüführung oder deine Website unübersichtlich und nicht intuitiv für den User gestaltet, erhöht sich beispielsweise die Absprungrate. Sind einige Unterseiten deiner Website nur durch viele Klicks zu erreichen, steigt das Risiko, dass diese nicht gefunden oder durch den Mehraufwand für den User nicht besucht werden. Liegen dort wichtige Verkaufsartikel, ist es sehr wahrscheinlich, dass du durch diese keinen Umsatz generieren wirst.

Linkjuice

Der Begriff “Linkjuice” ist eine erdachte beziehungsweise fiktive Maßeinheit, mit der die Weitergabe von Power von einer zu einer anderen Seite gemessen und gesteuert werden kann. Dabei kann Linkjuice von externen Seiten (durch Backlinks) oder innerhalb einer Domain weitergegeben werden. Die Power einer Website wird dabei durch mehrere Faktoren (z.B. PageRank, TrustRank) bestimmt. Damit du dir genauer vorstellen kannst, was Linkjuice ist und wie du diesen für dich nutzen kannst, geben wir dir ein bildliches Beispiel.

Stellen wir uns vor, dass deine Homepage, metaphorisch gesprochen, der Stamm, also der kräftigste Teil eines Baumes ist. Der Stamm beinhaltet hier die größte Power. Damit nicht nur der Stamm, sondern auch die einzelnen Äste und Blätter mit ausreichend Power versorgt werden, müssen Teile des Linkjuice vom Stamm an diese weitergeleitet werden. Ähnlich verhält es sich mit der Steuerung des Linkjuice auf Websites.



Werden beispielsweise interne Verlinkungen von der Homepage auf Unterseiten, am besten in deinem Content, eingebunden, gibt die Homepage einen Teil der Stärke an die entsprechend verlinkte Unterseite weiter. Hast du wichtige Landingpages, die du stärken und mit denen du eine bessere Sichtbarkeit erzielen willst, verlinke diese intern mit dofollow-Links.

Ein positiver Nebeneffekt der internen Verlinkungen ist die bessere Crawl- und Erreichbarkeit der Landingpages durch den GoogleBot und natürlich durch deine Websitebesucher. Hat eine Landingpage zu viele ausgehende, interne Verlinkungen, kann die Linkpower verwässern. Achte also darauf, dass du nicht mehr als 100 Verlinkungen von einer Landingpage auf eine andere schaltest. Ein weiterer Punkt, auf den du achten solltest, ist, dass du nicht alle ausgehenden, externen Links mit einem dofollow-Attribut versiehst. Sorge dafür, dass dein Backlinkprofil natürlich aussieht und nicht alle Links auf dofollow beziehungsweise auf nofollow stehen.

Jetzt liegt es an dir, den Linkjuice optimal und strategisch einzusetzen oder zu steuern, um mehr Sichtbarkeit, Traffic und Umsatz zu erzielen.

Fazit

Grundsätzlich gilt: Wenn du mehr Umsatz erzielen willst, musst du auf Google optimal zu finden sein. Wie du in unserem Beitrag sehen kannst, gibt es einige Stellschrauben, an denen du drehen kannst, um deine Sichtbarkeit, deinen Traffic und damit einhergehend deinen Umsatz zu steigern. Anfangs erscheint die Informationsflut überwältigend zu sein, doch setzt du die gegebenen Tipps um, kannst du schon bald erste Erfolge verzeichnen und der Aufwand lohnt sich nachhaltig.

Wenn du weitere Informationen oder Hilfe benötigst, wende dich gerne an uns. Wir stehen dir und deinem zukünftigen Erfolg gerne zur Seite!


Gastautor
Tobias Bertram
Online Marketing Apprentice bei SaphirSolution

Mit seinem Wissensschatz in Wirtschaftspsychologie und Marketing betreut Tobias SEO-Projekte effizient, flexibel & ROI-orientiert. Entsprechend Pareto optimiert er branchenübergreifend Webseite und Shopsysteme aller Art. Sein Ziel: Nachhaltige Rankings im Full-Service-SEO-Ansatz! Nun stellt er seine SEO-Skills bei SaphirSolution unter Beweis.