Mit Keyword-Tools zur perfekten Keyword-Analyse

Finden Sie aus unseren top Keyword-Tools dasjenige, das am besten zu Ihnen passt.

Keyword-Recherche: Weshalb Sie ein Keyword-Tool brauchen

Sie gilt als eine der wichtigsten Aufgaben in der Suchmaschinenoptimierung: Die Recherche und Analyse von relevanten Keywords, über die man mit der eigenen Webseite bei Google gefunden werden möchte.
Die Keyword-Recherche ist damit auch die Basis zur Erstellung passender Inhalte für Ihren Internetauftritt. Denn der zu produzierende SEO-Content ist direkt von der Auswahl der zielgruppenrelevanten Suchanfragen abhängig.

Eine erfolgreiche und effiziente Keyword-Recherche ist ohne ein professionelles Keyword-Tool aber inzwischen kaum noch möglich. Denn nur mit geeigneten SEO-Tools finden Sie im immer stärkeren Wettbewerb um Top-Platzierungen gute Keywords mit Traffic-Potenzial und behalten gleichzeitig Ihre Konkurrenz im Blick. Unsere Tool-Übersicht hilft Ihnen bei der Auswahl des richtigen Keyword-Tools!
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Allgemeine Informationen
Projekte bzw. Domains ab 5 ab 5 unbegrenzt ab 5 unbegrenzt
Mitbewerber je Projekt unterschiedlich unterschiedlich unbegrenzt ab 20 unbegrenzt
Nutzer-Accounts ab 1 ab 5 ab 1 ab 1 ab 1
Suchmaschinen Google, Bing, Yahoo, Yandex, Baidu etc. Google Google Google, Bing, Baidu Google, Bing
Für SEO-Neulinge geeignet
Deutschsprachige Oberfläche
Kostenlose Testphase 1-Wochen-Test für 7 US-Dollar 14 Tage Freemium 7 Tage 14 Tage
Preis je Monat (zzgl. MwSt) ab 82 US-Dollar ab 67,95 Euro ab 25,90 Euro ab 83,28 US-Dollar ab 89,1 Euro
Mindestlaufzeit 1 Monat 1 Monat 1 Monat 1 Monat 1 Monat
Keyword-Recherche
Keyword-Recherchen ab 25 / Tag ab 500 / Monat ab 100 / Tag ab 500 / Monat unbegrenzt
Keyword-Vorschläge unbegrenzt unbegrenzt ab 200 je Suche ab 500 je Suche unbegrenzt
Verfügbare Sprachen 170+ DE 40+ 142+ DE
Suchvolumen
Google Ads CPC
Google Ads Wettbewerb
SEO-Schwierigkeitsgrad
Autovervollständigung
W-Fragen-Funktion
Ranking-Analyse
Eigene Monitoring-Keywords ab 500 ab 1.000 ab 200 ab 500 ab 2.500
Ranking-Updates flexibel flexibel täglich täglich flexibel
Historische Ranking-Daten
Größe der deutschen Keyword-Datenbank 21 Mio. 18 Mio. 24 Mio. 25 Mio.
Verfügbare Länder 155+ 197+ DE, US, GB, ES, FR 142+ DE, AT, CH, GB, US, FR, ES, IT
Sichtbarkeitskurve
Rankingverteilung
Konkurrenz-Analyse
Lokale Rankings
Mobiles und Desktop-Ranking flexibel flexibel flexibel flexibel flexibel
Echtzeit-Rankingabfrage
Onpage-Analyse
Onpage-Analysen ab einer Domain ab 5 Domains ab 5 Domains unbegrenzt
Analysierbare URLs ab 10.000 URLs / Monat ab 30.000 URLs / Monat ab 100.000 URLs / Monat und ab 20.000 URLs / Domain ab 50.000 URLs / Domain
Fehlerreporting
Interne Linkstruktur und Ankertexte
Externe Links
Ladezeit
Doppelte Inhalte
Meta-Daten
Indexierung
Überschriften
Bilder
Strukturierte Daten
Mehrsprachigkeit
Seiten-Architektur
Einzelseiten-Analyse
JavaScript-Rendering
Content- und Text-Optimierung
WDF*IDF-Textanalyse
Keyworddichte
Lesbarkeits-Analyse
Content- bzw. Landingpage-Analyse
Text-Editor mit Live-Analyse
Backlink-Analyse
Analysierbare Websites ab 25 Domains / Tag ab 5 Domains unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
Backlink-Updates täglich wöchentlich N/A täglich flexibel
Domain- bzw. URL-Bewertung
Linkwachstum
Linkherkunft
Ankertexte
Backlink-Monitoring
Konkurrenz-Analyse
Disavow-Analyse
SEA-Analyse
Anzeigentexte
Keyword-Analyse
Budget-Entwicklung
Social Media Monitoring
Facebook
YouTube
Twitter
Instagram
Pinterest
Marktplatz-SEO
Amazon
eBay
Reporting-Funktionen
Automatische E-Mail-Reports
Individualisierbare Reports
Whitelabel-Reports
Integration des eigenen Logos
E-Mail-Alerts
Schnittstellen & Export-Funktionen
Datenexporte
API-Schnittstelle
Search Analytics Google Search Console, Google Analytics Google Search Console, Google Analytics Google Search Console, Google Analytics
Support & Dokumentation
Support E-Mail, Live-Chat Telefon, E-Mail E-Mail, Live-Chat Telefon, E-Mail, Live-Chat Telefon, E-Mail, Live-Chat
Deutschsprachiger Support
Dokumentation
Schulungen
Allrounder-Tool
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Was ein gutes Keyword-Tool können muss

Ein gutes Keyword-Tool unterstützt Sie dabei, die wirklich wichtigen Keywords zu finden. In der Regel werden von den meisten Tools zwei unterschiedliche Wege zur Keyword-Recherche angeboten:

  • Neue Keyword-Vorschläge basierend auf bestehenden Keywords
  • Neue Keyword-Vorschläge basierend auf Rankings der eigenen Website oder der Konkurrenz

Keyword-Tools sollten also in der Lage sein, auf Basis vorhandener Keywords oder Keyword-Ideen eine Vielzahl neuer Vorschläge für weitere ähnliche Suchbegriffe bzw. Synonyme oder Longtail-Keywords abzuleiten.

Sehr hilfreich bei der Suche nach neuen SEO-Keywords sind aber auch bestehende Keywords, mit denen Sie oder Ihre Wettbewerber bereits bei Google ranken. Diese Suchanfragen können Sie daraufhin bewusst für Ihre eigenen SEO-Strategie verwenden, indem Sie passende Inhalte dazu erstellen. Eine solche Keyword-Konkurrenz-Analyse erfolgt im Rahmen der Ranking-Analyse, für die meist ein spezielles Ranking-Tool verwendet wird. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Seite rund um Ranking-Tools.

Funktionsumfang von Keyword-Tools

Die meisten der aktuell am Markt verfügbaren professionellen SEO-Tools verfügen über alle wichtigen Funktionalitäten, um eine professionelle SEO-Keyword-Analyse durchführen zu können. Allerdings sind diese Funktionen oft unterschiedlich ausgestaltet, so dass nicht jedes Tool allen Anforderungen gleich gerecht wird.

Bei der Auswahl des Tools zur Keyword-Analyse sollten Sie insbesondere darauf achten, dass

  • Sie ausreichend Keyword-Recherchen durchführen können,
  • das Tool in der Lage ist, aus bestehenden Keywords Vorschläge abzuleiten und die Anzahl der möglichen Vorschläge ausreichend groß gewählt wird,
  • die verfügbaren Sprachen für die Keyword-Recherche mit Ihren Zielmärkten übereinstimmen,
  • das monatliche Suchvolumen für ausgewählte Keywords angezeigt wird,
  • Daten zum Wettbewerb sowie optimalerweise ein SEO-Schwierigkeitsgrad mitgeliefert und
  • Funktionalitäten wie „Autovervollständigen“ oder „W-Fragen-Funktion“

zum Funktionsumfang des Keyword-Tools gehören. Nachfolgend stellen wir Ihnen alle wesentlichen Funktionen im Detail vor, bei denen sich Keyword-Tools voneinander unterscheiden können.

Anzahl Keyword-Recherchen

Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des passenden Keyword-Tools ist die Anzahl der möglichen Keyword-Recherchen, die Sie durchführen können. Die für Sie notwendige Anzahl hängt wesentlich von der Art Ihres Business ab: Führen Sie eine Agentur, die für verschiedene Kunden tätig ist, sollte die Anzahl möglicher Recherchen groß sein. Bei Einzelseitenbetreibern, die Analysen weniger häufig und meist nur für ein Projekt durchführen, reichen hingegen deutlich weniger Abfragen pro Monat.

Die Anzahl der möglichen Keyword-Analysen variiert von Tool zu Tool. Achten Sie deshalb bereits bei der Auswahl des Keyword-Analyse-Tools darauf, dass die Zahl der Keyword-Recherchen Ihren Ansprüchen genügt. Berücksichtigen Sie dabei auch die geplante Unternehmensentwicklung, damit Sie nicht plötzlich an Kapazitätsgrenzen stoßen und deshalb das Tool wechseln müssen.

Die Beschränkung der Keyword-Recherchen kann sich dabei auf unterschiedliche Zeiträume beziehen: Bei manchen Tools steht täglich eine gewisse Menge an Abfragen zur Verfügung, andere Tools limitieren die Zahl auf Monatsbasis.

Anzahl Keyword-Vorschläge

Neben der eben beschriebenen Anzahl möglicher Recherchen zu vorhandenen Keywords unterscheiden sich bei Keyword-Tools in der Regel auch die Anzahl der gelieferten Vorschläge für neue Suchbegriffe bzw. Synonyme.

Je größer die Keyword-Datenbank eines Keyword-Tools, desto mehr Keyword-Vorschläge werden ausgeliefert. Bedenken Sie, dass es hier auch je nach recherchierter Sprache immense Unterschiede bei der Anzahl der Keyword-Vorschläge geben kann.

Vermeiden Sie jedoch eine rein quantitative Betrachtungsweise, denn auch die Qualität der vorgeschlagenen Keyword-Ideen spielt eine wichtige Rolle! SEO-Tools, die zwar eine kleinere Zahl an Keyword-Vorschläge ausspielen, dafür aber potenzielle Suchanfragen mit wirklichem Mehrwert für Sie liefern, sind gegenüber einer hohen Anzahl an unrelevanten Keyword-Ideen zu bevorzugen.

Verfügbare Sprachen

Bieten Website-Betreiber ihre Produkte oder Dienstleistungen in verschiedenen Ländern an, sollten SEO-Maßnahmen für jedes Land individuell durchgeführt werden. Denn nur unter Berücksichtigung der Länderspezifika können diese Maßnahmen wirklich erfolgreich sein.

Bei der Auswahl des Keyword-Tools ist deshalb darauf zu achten, dass Keyword-Analysen in der Landessprache des Zielmarktes möglich sind. Das Tool sollte aus diesem Grund über eine mehrsprachige Keyword-Datenbank verfügen, die Ihre wichtigsten Zielmärkte abdeckt.

Die Mehrzahl der am Markt verfügbaren Keyword-Tools wird bereits mehrsprachig angeboten. Bei der Auswahl des passenden Tools sollten Sie deshalb überprüfen, ob die für Sie wichtigen Sprachen enthalten sind.

Suchvolumen

Das Suchvolumen spielt bei der Keyword-Recherche eine große Rolle. Denn es zeigt an, wie hoch die Anzahl der monatlichen Suchanfragen bei Google für ein bestimmtes Keyword bzw. eine Keyword-Kombination ist. Das wiederum erlaubt Rückschlüsse auf den zu erwartenden Traffic, sobald die angestrebten vorderen Platzierungen auf den Google-Suchergebnisseiten erreicht werden.

Auf Basis dieser Werte lässt sich auch ungefähr abschätzen, wie hoch der Aufwand für die Content-Erstellung sein darf. Denn letztlich müssen die Einnahmen aus dem generierten Traffic (über Verkäufe, Leads, Werbeanzeigen etc.) die in die Keyword-Recherche und Contenterstellung investierten Aufwände übersteigen, also eine positive Rendite erwirtschaften.

Das in den Keyword-Tools angezeigte Suchvolumen basiert meist auf Google-Daten, die wiederum Schätzwerte auf Basis des historischen Suchvolumens sind. Deshalb können sich die angezeigten Werte im Zeitverlauf auch verändern.

Die Anzeige des monatlichen Suchvolumens liefert Ihnen also wertvolle Informationen, ob sich der in SEO-Maßnahmen investierte Aufwand lohnt. Gleichzeitig können Sie über das Suchvolumen – in Kombination mit Daten zum SEO-Schwierigkeitsgrad – festlegen, welche Keywords bei einem festen Budget höhere Priorität erhalten sollen.

Google Ads CPC

Bei Google Ads handelt es sich um das AdWords-Werbesystem von Google, bei dem Werbetreibende für einzelne Keywords bzw. Keyword-Kombinationen Anzeigen in den Google-Suchergebnissen buchen können.

Die Anzeigen werden oberhalb der organischen Suchergebnisse platziert. Google Ads ist ein gutes Instrument, um schnell für bestimmte Suchanfragen gefunden zu werden. Im Unterschied zur organischen Suche müssen die Werbetreibenden jedoch pro Klick auf die Anzeige einen bestimmten Preis an Google bezahlen.

Dieser Google Ads CPC (Cost per Click) wird bei den meisten SEO-Tools zu jedem Keyword angegeben und sagt aus, wie hoch der durchschnittliche Klickpreis für ein bestimmtes Keyword ist. Dabei hängt der Klickpreis insbesondere von der Art der Suchintention und dem Wettbewerb ab.

Allgemein lässt sich sagen, dass die Kaufintention hinter einer Suchanfrage in der Regel umso höher ist, je höher auch der Google Ads CPC ausfällt. Gleiches gilt häufig auch für das Umsatzpotenzial: Hohe durchschnittliche Klickpreise lassen darauf schließen, dass mit einem bestimmten Keyword viel Geld verdient werden kann.

Google Ads Wettbewerb

Neben dem durchschnittlichen Google Ads Klickpreis geben viele Keyword-Tools auch die Höhe des Google Ads Wettbewerb für eine Suchanfrage an. Je höher dieser Wert, desto größer ist die Anzahl der Konkurrenten bei der kostenpflichtigen Anzeigenschaltung für dieses bestimmte Keyword bzw. Keyword-Kombination.

Für die Keyword-Recherche lässt sich daraus ableiten, wie schwer es vermutlich sein wird, für bestimmte Keywords vordere Platzierungen in den organischen Suchergebnissen bei Google zu erreichen. Denn mit steigendem Google Ads Wettbewerb nimmt meistens auch der Wettbewerbsdruck in den natürlichen Suchergebnissen zu.

SEO-Schwierigkeitsgrad

Ein häufig begangener Fehler bei der Suchmaschinenoptimierung ist die Konzentration auf sehr bekannte und beliebte Keywords, ohne vorher eine entsprechende Keyword-Analyse durchgeführt zu haben. Es wird fleißig drauflos geschrieben und trotzdem schaffen es die erstellten Seiten trotz gutem Content nicht, auf der ersten Google-Suchergebnisseite zu ranken. In diesem Fall wurde vermutlich der SEO-Schwierigkeitsgrad außer Acht gelassen.

Der SEO-Schwierigkeitsgrad gibt an, wie groß der Wettbewerb um die vorderen Platzierungen in der Google-Suche für ein bestimmtes Keyword ist. Berechnet wird er u.a. aus der Backlink-Stärke der rankenden URLs. Der Wert zeigt also, wie groß der Wettbewerb – und damit auch wie hoch der Aufwand – ist, um Top-Platzierung im Suchmaschinen-Ranking zu erreichen.

Der SEO-Schwierigkeitsgrad hilft Ihnen dabei, Ihre Ressourcen vernünftig zu verteilen. Denn, um auf das Ausgangsbeispiel zurückzukommen: Manchmal macht es mehr Sinn, ein auf den ersten Blick nicht so attraktives Keyword zu bearbeiten, als um ein sehr beliebtes Keyword mit einer Vielzahl an starken Wettbewerbern zu kämpfen.

Übrigens: Nicht jedes Keyword-Tool stellt einen SEO-Schwierigkeitsgrad zur Verfügung. Fällt es Ihnen also schwer, den Wettbewerb für ein bestimmtes Keyword richtig einzuschätzen, kann diese Kennzahl einen großen Mehrwert bieten. Verlassen Sie sich aber nie ausschließlich auf diesen Wert, sondern überprüfen Sie dennoch auch die inhaltliche Qualität der Konkurrenzseiten. Denn Content ist schließlich King!

Autovervollständigung

Vielen wird die Funktion der Autovervollständigung bereits bekannt sein: Gibt man in der Google-Suchleiste einen Suchbegriff ein, erscheinen nach wenigen Buchstaben Vorschläge für mögliche Keywords bzw. Keyword-Kombinationen, die bei weiterer Eingabe folgen könnten. Diese Vorschläge sind kontextbezogen und werden besonders häufig gesucht.

Bei der Keyword-Analyse kann man sich diese Funktionalität zunutze machen, um zu vorhandenen Keywords Ideen für sogenannte Longtail-Keywords zu erhalten, die in die eigene Keyword-Strategie einfließen können.

Allerdings wäre die manuelle Eingabe sämtlicher Keywords aus den ersten Ergebnissen der eigenen Keyword-Analyse in die Google-Suchleiste mit großem Aufwand verbunden. Deshalb verfügen die meisten Keyword-Tools über die Funktion der Autovervollständigung, die sich die Google Suggest-Systematik zunutze macht.

Über die u.a. auch als Autocomplete oder Autosuggest bezeichnete Funktionalität erhält der Nutzer eine Liste mit relevanten Keywords bzw. Keyword-Kombinationen mit Bezug zur ursprünglichen Suchanfrage.

W-Fragen-Funktion

Bei der W-Fragen-Funktion werden auf Basis eines eingegebenen Keywords Fragen abgeleitet, die Nutzer in Bezug zum Keyword bei der Google-Suche häufig stellen.

Die W-Fragen-Funktion ist ein gutes Hilfsmittel, um herauszufinden, welche Fragestellungen Nutzer rund um ein bestimmtes Keyword haben. Dies kann beispielsweise bei der Content-Erstellung eine große Hilfe sein: Denn wer die Fragen seiner Nutzer kennt, kann diese direkt im Text beantworten. Außerdem eignen sich die W-Fragen auch sehr gut zur Text-Strukturierung und werden häufig für „h2- bis h4“-Überschriften genutzt.

Darüber hinaus erhält man durch die W-Fragen auch viele erstklassige Longtail-Keywords, die je nach Suchvolumen auch zur Optimierung auf einzelne Unterseiten verwendet werden können.

Vor allem bei sehr textlastigen Websites, wie beispielsweise Ratgeber-Seiten, sollten Sie bei der Auswahl eines Keyword-Tools also darauf achten, dass die W-Fragen-Funktion von der Software bereitgestellt wird.

So funktioniert die Keyword-Recherche: Mit System zum Erfolg

Wie sehen gute Keywords aus?

Unter einem Keyword versteht man die Suchanfrage eines potenziellen Kunden über eine Suchmaschine wie Google. Dabei kann ein Keyword aus einem Wort, aber auch aus mehreren Wörtern bestehen.

Da die Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung meist mit recht großem Aufwand verbunden sind, ist die Wahl guter Keywords von Beginn an sehr wichtig. Keywords sollten zu den Inhalten Ihrer Seite passen und relevant für Ihre Zielgruppe sein. Sinn macht die Optimierung auf ein bestimmtes Keyword auch nur dann, wenn ein ausreichend großes Suchvolumen vorhanden ist und Sie nicht gegen einen kaum zu gewinnenden Wettbewerb um vordere Plätze kämpfen müssen.

Auf die folgenden Faktoren sollten Sie also bei der Wahl guter Keywords besonders achten:

  • Zielgruppenrelevanz:
    Unter zielgruppenrelevanten Keywords versteht man Suchanfragen, die potenzielle Kunden im Rahmen Ihrer Google-Suche zur direkten oder indirekten Recherche Ihrer Dienstleistung bzw. Ihres Produktes verwenden würden. Solche Keywords gilt es im Rahmen der Keyword-Analyse zu finden.
  • Hohes Suchvolumen:
    Ein Keyword sollte von möglichst vielen Menschen gesucht werden. Je häufiger eine bestimmte Suchanfragen verwendet wird, desto mehr potenzielle Besucher sind auf der eigenen Webseite möglich. Aber auch Keywords mit geringem Suchvolumen können relevant sein, wenn Sie das Suchbedürfnis mit Ihrer Website befriedigen können und ausreichend Umsatz mit dem erzielten Traffic erzielen.
  • Geringer (SEO-)Wettbewerb:
    Wie groß ist der Wettbewerb um eine Suchanfrage? Je geringer die Konkurrenz für ein Keyword, desto größer die Chance, mit überschaubarem Budget vordere Platzierungen auf den Google-Suchergebnisseiten zu erreichen. Der SEO-Schwierigkeitsgrad eines Keyword-Tools kann einen ersten Hinweis auf den Umfang des Wettbewerbs geben.

Vorgehensweise bei der Keyword-Recherche

Für eine gelungene Keyword-Recherche sollte ein strukturierter Prozess definiert werden, der bei jeder einzelnen Analyse sauber durchlaufen und dokumentiert wird. Nur so lassen sich ein langfristiger Erfolg sicherstellen und Fehler im Prozess vermeiden.

Die folgenden Schritte helfen Ihnen bei der Durchführung einer erfolgreichen Keyword-Analyse:

  1. Brainstorming:
    Der erste Schritt, um gute und passende Keywords zu finden, ist die intensive Beschäftigung mit dem Thema. Ein gutes Werkzeug dafür ist das Brainstorming, am besten im Team. Fragen Sie sich, was Sie konkret der Zielgruppe präsentieren wollen und arbeiten Sie hier die zentralen Schlüsselbegriffe heraus. Das können einzelne Produkte, Dienstleistungen oder auch eine Marke sein. Stellen Sie dabei jedoch nicht ausschließlich Ihr Produkt in den Mittelpunkt, sondern versetzen Sie sich in Ihren Kunden und diskutieren Sie dessen möglichen Suchanfragen bei Google.
  2. Nutzung von SEO-Tools:
    Haben Sie verschiedene Schlüsselbegriffe gefunden, die das Angebot Ihres Unternehmens am besten beschreiben, können Sie im zweiten Schritt für diese Keywords verwandte Suchbegriffe, Synonyme oder ganze Fragen ableiten. Das geht am effizientesten mit einem Keyword-Recherche-Tool, da hier die Keyword-Suche über die Funktionen Keyword-Vorschläge, Autovervollständigung oder W-Fragen sehr erleichtert wird. So sparen Sie sich jede Menge Zeit und Arbeit. Analysieren Sie auch die Rankings und Website-Inhalte Ihrer Konkurrenten, um so weitere wertvolle Keyword-Ideen zu generieren.
  3. Keyword-Bereinigung:
    Mit einem Keyword-Tool überprüfen Sie jetzt die gefundenen Keywords darauf, ob ausreichend Suchvolumen vorhanden ist. Anschließend müssen Sie noch einen Blick auf die Konkurrenz werfen. Diese beiden Informationen können Sie einfach und schnell über ein Keyword-Tool aus den Tabellen-Spalten Suchvolumen, Google Ads Wettbewerb oder SEO-Schwierigkeitsgrad eines jedes Keywords ablesen.

Das Ergebnis ist eine Short-List mit Keywords, für die Sie jetzt hochwertigen Content erstellen und entsprechende SEO-Maßnahmen planen können.

Suchintention bei der Keyword-Analyse beachten!

Ein wichtiges Kriterium bei der Keyword-Analyse ist die Suchintention bzw. Nutzerintention eines Keywords. Sie beschreibt die Absicht, die ein Nutzer hat, wenn er über eine bestimmte Suchanfrage auf eine Website gelangt.

Die Suchintention spielt im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung eine große Rolle. Google selbst definiert in seinen Search Quality Evaluator Guidelines (Punkt 12.7. Understanding User Intent) die folgenden vier Kategorien von Suchintentionen:

  • Know- und Know-Simple-Suchen (Informative Suche)
  • Do-Suchen (Transaktionale / Kommerzielle Suche)
  • Website-Suchen (Navigationale Suche) und
  • Visit-in-person-Suchen (Lokale Suche).

Darüber hinaus kann es bei der Suchintention auch zu Mischformen zwischen den vorgenannten Kategorien kommen, hier spricht man von der Multiple User Intent-Suche.

Informative Suchintention

Handelt es sich bei der Suchanfrage um eine informative Suchintention, dann möchte der Nutzer Information zu einem bestimmten Thema erhalten bzw. Fragen beantwortet haben. Das können die Wirtschaftsnachrichten sein, Anleitungen oder Definitionen bestimmter Begriffe.

Beispiele für eine informative Suche:

  • „Goethe“
  • „Papierflieger basteln“
  • „Aktienkurs Apple“

Transaktionale / kommerzielle Suchintention

Besitzt eine Suche hingegen eine kommerziellen / transaktionale Suchintention, möchte der Nutzer etwas kaufen, ein Programm herunterladen oder sich beispielsweise irgendwo anmelden. Diese Art der Suchintention ist im Rahmen der Keyword-Recherche besonders relevant, wenn man beispielsweise einen Online-Shop betreibt oder den Nutzer zum Ausfüllen eines Kontaktformulars bewegen möchte.

Beispiele für eine transaktionale / kommerzielle Suche:

  • „Fernseher kaufen“
  • „Steuerberater Hamburg“
  • „iPhone 8 Vertrag“

Navigationale Suchintention

Bei navigationalen Suchanfragen sucht der Nutzer gezielt nach Seiten, die er bereits kennt oder annimmt, dass diese existieren. Das können Marken oder Unternehmen sein, z.B. auch in Verbindung mit einer speziellen Unterseite, auf die navigiert werden soll.

Beispiele für eine navigationale Suche:

  • „Samsung“
  • „amazon.de“
  • „Zalando Kontakt“

Lokale Suchintention

Lokal ist die Suchintension dann, wenn die Suchanfragen einen regionalen Bezug haben, z.B. wenn der Nutzer nach einer Werkstatt oder einem Autohändler in der Nähe recherchiert. Wichtig dabei: Es muss nicht zwingend ein Ortsname in der Suchanfrage enthalten sein. Auch Suchanfragen ohne regionales Suchkeyword können lokaler Natur sein, wenn der Nutzer mit seiner Suche regionale Suchergebnisse erwartet.

Beispiele für eine lokale Suche:

  • „Gebrauchtwagenhändler Berlin“
  • „Friseur“
  • „Gutes Restaurant Hamburg“

Bevor Sie also mit der eigentlichen Keyword-Analyse beginnen, sollten Sie sich mit der gewünschten Suchintension beschäftigen, mit der Benutzer auf Ihre Seite gelangen sollen. Davon hängt nämlich auch ab, welchen Inhalt Sie bereitstellen.

Wie es bei den Suchintentionen zu Mischformen kommen kann, so ist es andererseits auch möglich, dass eine Website mehrere Suchintentionen bedient. Deshalb sollte jedes Keyword auf die einzelne Suchintension geprüft und anschließend mit der eigenen Strategie abgeglichen werden. Möchten Sie beispielsweise ausschließlich Nutzer mit kommerzieller Suchintention auf Ihre Seite lenken, sollten Sie im Rahmen Ihrer Keyword-Analyse auf Keywords mit informativer Suchintention verzichten.

Longtail- vs. Shorttail-Keywords

Im bisherigen Text haben wir schon häufig zwischen einzelnen Keywords und aus mehreren Wörtern bestehenden Keyword-Kombinationen unterschieden. Diese Unterscheidung spielt eine wichtige Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung.

Von sogenannten Shorttail-Keywords spricht man, wenn das Keyword aus einem einzelnen Wort besteht. Sie bringen ein Thema schnell auf den Punkt und sind generisch gehalten. Longtail-Keywords wiederum bestehen in der Regel aus drei oder mehr Wörtern und beschreiben ein Thema genauer.

Bei Shorttail-Keywords ist das Suchvolumen häufig hoch, entsprechend hart umkämpft sind solche generischen Begriffe. Nachteil der Shorttail-Keywords ist die ungenaue Suchintention, die selten exakt bewertet werden kann und je nach Nutzer variiert. Hier auf den vorderen Google-Seiten zu ranken, ist meist mit großem Aufwand aber im Erfolgsfall auch mit entsprechend viel Traffic verbunden.

Beispiele für Shorttail-Keywords: „Pizza“, „Schuhe“ oder „Krankenversicherung“

Longtail-Keywords sind Suchanfragen, die sich aus drei oder mehr Wörtern zusammensetzen. Im Vergleich zu Shorttail-Keywords bringen diese nicht annähernd so viel Traffic, da es sich dabei meist um sehr spezielle Suchanfragen handelt. Allerdings sind die Besucher, die über Suchanfragen von Longtail-Keywords kommen, in der Regel deutlich hochwertiger, da durch die genaue Ausformulierung die Suchintention besser identifiziert werden kann. Dementsprechend kann auch relevanterer Content erstellt werden. Meist ist der Wettbewerb auf Longtail-Keywords nicht so groß, weshalb bereits mit geringeren Aufwänden oft vordere Platzierungen erreicht werden können.

Bei Ihrer Keyword-Recherche sollten Sie deshalb auf einen gesunden Mix zwischen Shorttail- und Longtail-Keywords achten.

Keyword-Tools mit Top-Bewertungen

Ahrefs
Ahrefs: 1. Platz im Bereich Keyword-Recherche
4,5 von 5 Ausgezeichnet Insgesamt 4 Bewertungen
100% Weiterempfehlung
Preis-/Leistungsverhältnis
4,8
Support & Dokumentation
5
Bedienung & Benutzerfreundlichkeit
4,8
Funktionsumfang
Keyword-Recherche
5
Ranking-Analyse
3,8
Onpage-Analyse
3,8
Backlink-Analyse
5
SEA-Analyse
3,5
Reporting-Funktionen
3,8
Die neueste Bewertung:
"ahrefs gehört zu den wichtigsten Tools" - von SEO Agentur Stuttgart Alle Bewertungen anzeigen
Preis je Monat (zzgl. MwSt.): ab 82 US-Dollar
Kostenlose Testphase: 1-Wochen-Test für 7 US-Dollar
PageRangers
PageRangers: 2. Platz im Bereich Keyword-Recherche
4,7 von 5 Ausgezeichnet Insgesamt 3 Bewertungen
100% Weiterempfehlung
Preis-/Leistungsverhältnis
5
Support & Dokumentation
5
Bedienung & Benutzerfreundlichkeit
4,7
Funktionsumfang
Keyword-Recherche
4,3
Ranking-Analyse
4,7
Onpage-Analyse
4,7
Content- und Text-Optimierung
4,3
Backlink-Analyse
4
Reporting-Funktionen
4,7
Die neueste Bewertung:
"Top Tool um Sichtbarkeit und Textinhalte zu optimieren" - von Oliver Alle Bewertungen anzeigen
Preis je Monat (zzgl. MwSt.): ab 67,95 Euro
Kostenlose Testphase: 14 Tage
Mangools
Mangools: 3. Platz im Bereich Keyword-Recherche
4,4 von 5 Gut Insgesamt 2 Bewertungen
100% Weiterempfehlung
Preis-/Leistungsverhältnis
4,5
Support & Dokumentation
5
Bedienung & Benutzerfreundlichkeit
4,5
Funktionsumfang
Keyword-Recherche
5
Ranking-Analyse
4
Backlink-Analyse
3,5
Reporting-Funktionen
3,5
Die neueste Bewertung:
"Gutes Tool, welches auch für Anfänger geeignet ist" - von Chris Alle Bewertungen anzeigen
Preis je Monat (zzgl. MwSt.): ab 25,90 Euro
Kostenlose Testphase: Freemium

Das kostet ein Keyword-Tool

Am Markt gibt es zahlreiche kostenlose und kostenpflichte Keyword-Tools. Für den Privatgebrauch und für Einsteiger kann ein kostenloses Tool durchaus eine interessante Alternative sein. Wenn aber Ihr Geschäftsmodell größtenteils auf Online-Aktivitäten basiert, z.B. als Vertriebskanal für Ihre Produkte oder Dienstleistungen, dann sollten Sie die Kosten für ein professionelles Keyword-Tool auf keinen Fall scheuen. Denn vielen Funktionalitäten, die meist nur kostenpflichtige Tools bieten, werden Sie für Ihren Erfolg dringend benötigen.

Für Einsteiger: Kostenlose Keyword-Tools

Die meisten kostenlos verfügbaren Keyword-Tools bieten nur einen sehr eingeschränkten Funktionsumfang, der sich meist auf die Anzeige verwandter Suchergebnisse für bestimmte Keywords beschränkt. Einige Tools zeigen zu den Keywords noch Werte zu Suchvolumen und Wettbewerb an, allerdings ist die Anzahl der monatlichen Abfragen in der Regel stark eingeschränkt. Auch sind die Daten zum Suchvolumen und Wettbewerb häufig eher ungenau.

Manche Keyword-Tools bieten darüber hinaus noch die Möglichkeit, eine sehr einfache Keyword-Konkurrenzanalyse durchzuführen, die aber bei weitem nicht an den Umfang von kostenpflichtiger Keyword-Software heranreicht.

Wer für sein Business ein professionelles Keyword-Tool mit einem großen Set an wichtigen Funktionalitäten, einer großen Datenbasis und umfangreichen Recherche-Funktionen benötigt, der sollte deshalb unbedingt auf ein kostenpflichtiges Keyword-Tool setzen.

Für Profis: Was ein gutes Keyword-Tool kostet

Als Suchmaschinen-Profi sollten Sie für Ihre Keyword-Recherche unbedingt auf ein professionelles Keyword-Tool setzen. Viele SEO-Programme positionieren sich dabei mittlerweile als Allrounder-Tool und unterstützen neben der Keyword-Analyse auch bei weiteren SEO-Tätigkeiten.

Anders als bei den kostenlosen Tools verfügen fast alle kostenpflichtigen Keyword-Tools über die Möglichkeit, zu einzelnen Keywords und Keyword-Kombinationen Informationen zum Suchvolumen oder Daten zum Wettbewerb anzuzeigen. Bei der Keyword-Recherche greifen diese Tools auf riesige Keyword-Datenbanken zurück, die meist mehrere Millionen Einträge enthalten. Die Abfrage von Keyword-Vorschlägen ist fast immer in nahezu unbegrenzter Anzahl möglich.

Darüber hinaus bieten die meisten Keyword-Tools als Teil eines größeren SEO-Tools noch viele weitere Funktionalitäten zur Suchmaschinenoptimierung, wie z.B. Ranking-Analysen, Onpage- und Offpage-Analysen, Social Media-Monitoring oder umfangreiche Reporting- und Schnittstellen-Funktionen. Einen guten Überblick liefert Ihnen unser SEO-Tool Vergleich.

Aufgrund dieser meist zusätzlich vorhandenen Funktionen ist ein Preisvergleich ausschließlich für Keyword-Tools schwierig. Sie sollten aber mit Preisen von monatlich ca. 30 – 50 Euro für die reine Keyword-Recherche rechnen. Bei den Allroundern unter den SEO-Tools können dagegen monatliche Kosten von 50 bis zu mehreren Hundert Euro anfallen.

6 kostenlose Keyword-Tools

Genügt Ihnen für den Einstieg in die Suchmaschinenoptimierung ein kostenloses Keyword-Tool, dann haben wir für Sie die unserer Meinung nach 6 besten Tools herausgesucht, mit denen Sie erste Schritte zur Verbesserung Ihrer Google-Rankings machen können.

Zu jedem der vorgestellten Tools haben wir die wichtigsten Funktionalitäten sowie eventuell vorhandene Einschränkungen im Nutzerumfang nachfolgend kompakt zusammengefasst.

Google Keyword Planer

Der Google Keyword Planer auf einen Blick:

  • Neue Keyword-Ideen auf Basis bestehender Keywords finden
  • Prognose zum Suchvolumen und dem Google Ads Wettbewerb für einzelne Keywords
  • Unbegrenzte Zahl an Abfragen möglich
  • Länderspezifische Abfragen möglich
  • Google AdWords-Konto mit aktiven Kampagnen wird benötigt

Das vermutlich bekannteste kostenlose Keyword-Tool ist der Google Keyword Planer. Durch Eingabe vorhandener Keywords bzw. Suchkriterien werden neue Keyword-Ideen generiert. Außerdem ist es möglich, durch die Eingabe der URL einer Website Vorschläge für neue Keywords bzw. Keyword-Kombinationen zu erhalten.

Der Google Keyword Planer zeigt zu den Keyword-Vorschlägen auch das monatliche Suchvolumen sowie Infos zum Google Ads-Wettbewerb an. Da diese Werte auf Daten basieren, die Google aus historischen Suchanfragen berechnet, sind diese in der Regel auch ziemlich genau.

Da der Google Keyword Planer ein Bestandteil von Google Ads ist, müssen Sie für die Benutzung des Tools ein Google Ads-Konto besitzen. Zudem ist mindestens eine aktive Kampagne notwendig, da ansonsten kein konkretes Suchvolumen angezeigt wird und die Informationen deshalb für den Nutzer nur eingeschränkt nützlich sind.

Ubersuggest

Ubersuggest auf einen Blick:

  • Ermittlung von Keyword-Ideen zu einem Suchbegriff oder einer Domain
  • Prognose zum Suchvolumen und dem Google Ads Wettbewerb für einzelne Keywords
  • Unbegrenzte Zahl an Abfragen möglich
  • Länderspezifische Abfragen möglich

Fast so populär wie der Google Keyword Planer ist Ubersuggest. Zumal es für die Benutzung keiner Anmeldung bedarf, unbegrenzt viele Abfragen möglich sind und Ubersuggest auf die Daten des Google Keyword Planer zurückgreift.

Mit Ubersuggest erhält man schnell neue Keywords bzw. Keyword-Kombinationen auf Basis eines Suchbegriffes. Zu den angezeigten Keyword-Vorschlägen werden auch das monatliche Suchvolumen, der CPC und die Konkurrenz in der organischen Suche angezeigt.

Mit Ubersuggest sind beliebig viele Abfragen möglich. Da Ubersuggest in zahlreichen verschiedenen Sprachen verfügbar ist, lassen sich auch länderspezifische Keyword-Abfragen durchführen.

keywordtool.io

keywordtool.io auf einen Blick:

  • Ermittlung von Keyword-Ideen zu einem Suchbegriff oder einer Domain
  • In der kostenlosen Version keine Anzeige von Suchvolumen und Wettbewerb
  • Max. 750 Keyword-Vorschläge
  • Länderspezifische Abfragen möglich
  • Keyword-Abfragen auch für Amazon, Ebay, YouTube und Instagram möglich

Basis für die Ergebnisse von Keywordtool.io sind die Suggest-Daten des Google Keyword Planer. Bei der Eingabe eines Suchbegriffes werden hunderte von Keyword-Vorschlägen angezeigt. Abfragen in der kostenlosen Version sind auf maximal 750 Keyword-Vorschläge begrenzt. Um allerdings Daten zum Suchvolumen oder dem Wettbewerb zu erhalten, muss die kostenpflichtige Version gebucht werden.

Neben der normalen Google-Suche sind auch Keyword-Abfragen für Amazon, Ebay, YouTube oder Instagram möglich.

Hypersuggest

Hypersuggest auf einen Blick:

  • Ermittlung von Keyword-Ideen zu einem Suchbegriff
  • In der kostenlosen Version nur begrenzte Anzeige von Ergebnissen
  • Länderspezifische Abfragen möglich
  • Keyword-Abfragen auch für Amazon, Ebay, YouTube und Instagram möglich

Auch Hypersuggest greift auf die Datenbasis des Google Keyword Planer zurück. Daraus werden Keyword-Vorschläge anhand des eingegebenen Suchbegriffes abgeleitet. Außerdem bietet Hypersuggest noch ein W-Fragen-Tool sowie Keyword-Abfragen für Amazon, Ebay, YouTube oder Instagram an.

In der kostenlosen Version liefert Hypersuggest keine Daten zum Suchvolumen oder dem Wettbewerb für die Keyword-Vorschläge. Außerdem werden bei den Suchergebnissen nur die ersten 10 Ergebnisse angezeigt.

Wer den vollen Umfang an Funktionalitäten nutzen möchte, kann einzelne kostenpflichtige Pakete extra buchen.

AnswerThePublic

AnswerThePublic auf einen Blick:

  • Generiert Fragen rund um das eingegebene Keyword
  • Liefert Informationen zur Zielgruppe
  • Unbegrenzte Anzahl an Abfragen möglich
  • Keine weiteren Angaben z.B. zu Suchvolumen oder Wettbewerb
  • Länderspezifische Abfragen möglich

Bei AnswerThePublic erhalten Sie W-Fragen auf ein in die Suchmaske eingegebenes Keyword, die Nutzer häufig rund um dieses Thema stellen. Die Ergebnisse werden in Form einer Mind Map dargestellt und in Kreisform um das eingegebene Keyword angeordnet.

AnswerThePublic eignet sich daher besonders, um mehr über die eigene Zielgruppe zu erfahren. Die gelieferten W-Fragen helfen bei der Erstellung und Strukturierung von Texten, sodass daraus beispielsweise Zwischenüberschriften abgeleitet werden können. AnswerThePublic ist in zahlreichen verschiedenen Sprachen verfügbar.

Kurzum: Ein wirklich tolles Keyword-Tool!

Bonus-Tipp: Google Suggest

Die vermutlich einfachste Form, an neue Keyword-Ideen zu kommen, ist die Verwendung von Google Suggest bzw. Google Autocomplete. Durch Eingabe eines Wortes in die Google Suchleiste zeigt Google bereits während des Tippens ergänzende Suchvorschläge rund um den eingegebenen Begriff an. Damit erhält der Nutzer einen schnellen Überblick über die häufigsten Longtail-Suchanfragen, die zu einem Keyword gesucht werden.

Fazit Keyword-Tools: Ein Muss für erfolgreiche Keyword-Recherche

Wer heute mit seiner Website erfolgreich sein will, kann auf den Einsatz eines professionellen Keyword-Tools nicht verzichten. Denn SEO-Aufgaben wie Keyword-Recherche, die Identifikation passender Keywords unter Berücksichtigung der Suchintention oder die Bestimmung von Suchvolumen und Wettbewerb sind ohne Toolunterstützung kaum möglich.

Obwohl auch kostenlose Keyword-Tools am Markt verfügbar sind, empfiehlt sich die Nutzung eines professionellen Tools für Ihre Keyword-Analyse. Die dafür monatlich anfallenden Kosten von vielleicht 30 bis 100 Euro sind eine wichtige Investition in den Erfolg Ihrer Online-Aktivitäten und werden durch die zahlreichen wertvollen Funktionalitäten eines Keyword-Analyse-Tools mehr als ausgeglichen.

Der langfristige Erfolg, z.B. durch wachsende Nutzerzahlen, höhere Conversions und am Ende mehr Umsatz, wird das bestätigten.